Jährlich werden im Katholischen Klinikum fast 11.000 Narkosen durchgeführt. Dafür stehen 11 OP-Säle, sowie weitere Narkosearbeitsplätze in den Funktionsbereichen (Röntgen mit CT, Angiographie, Ambulanzen, Endoskopie und Kardiologie) zur Verfügung, die mit den modernsten Narkosegeräten und –überwachungseinheiten ausgestattet sind.
Wir betreuen stationäre und ambulante Patienten aller Altersstufen, wobei allerdings Patienten mit schwerer Allgemeinerkrankung aus Sicherheitsgründen von ambulanten Eingriffen ausgeschlossen werden. Je nach Art und Umfang des operativen Eingriffes wird nach eingehender Beratung und Aufklärung das optimale Narkoseverfahren mit dem einzelnen Patienten ausgewählt.
Das Leistungsspektrum reicht hierbei von einfacher Masken- oder Intubationsnarkose über die alleinige Betäubung einer bestimmten Körperregion bis hin zur Kombinationsnarkose, bei der neben der Vollnarkose eine „Teilnarkose“ in der zu operierenden Körperregion angelegt wird. Durch die Verwendung von Schmerzkathetern zur „Teilnarkose“ kann so auch nach der Operation optimale Schmerzfreiheit z.B. für die Krankengymnastik erreicht werden. Damit unsere Patienten nach ihrer Operation möglichst schnell wieder mobil sind, gehören diese Techniken der Schmerztherapie zu unseren Standards bei vielen Operationen, besonders im Bereich des Bewegungsapparates (Hand, Schulter, Knie, Hüfte) aber auch der Lunge und des Bauchraumes.
Um möglichst wenig Fremdblut zu verwenden, können wir bei größeren Operationen das Wundblut während der Operation auffangen, waschen und Ihnen zurücktransfundieren. Auch nach der Operation wird das Wundblut aufgefangen und Ihnen zurückgegeben. Eine Eigenblutspende für planbare, größere operative Eingriffe in unserem Hause bieten wir in Zusammenarbeit mit dem DRK Blutspendedienst West in Bad Kreuznach an.
Zwei Intensivstationen mit insgesamt vierzehn Betten mit mehreren Beatmungsplätzen stehen unter anaesthesiologischer Leitung. Intensivbetreuung erfahren Patienten die aufgrund der Schwere des vorgenommenen Eingriffes und/oder des Erkrankungsstandes planmäßig nach der Operation auf diese Behandlungseinheit übernommen werden. Weiterhin betreuen wir Patienten, die aufgrund medizinisch schwerer Notfälle außerhalb und innerhalb unseres Krankenhauses zu uns verlegt werden. Die kontinuierliche Überwachung der lebensnotwendigen Körperfunktionen (Monitoring) wie Blutdruck, Puls, Herzströme und Sauerstoffgehalt ermöglicht im Krisenfall ein sofortiges Eingreifen. Die Betreuung auf den Intensivstationen erfolgt durch ein hochqualifiziertes anästhesiologisch und intensivmedizinisch geschultes Ärzte- und Pflegeteam, in Kooperation mit den Ärzten aller anderen Fachabteilungen.
Intensivstationen sind ein Sinnbild für die moderne Gerätemedizin. So notwendig und lebenserhaltend die High Tech im Intensivbereich auch ist, so wichtig ist für uns, dass der Patient sich als Mensch akzeptiert fühlt. Ärzte und Pflegekräfte sind deshalb immer bemüht, die Individualität eines jeden Patienten zu achten. Je ein Reanimationsteam der Anästhesie- und Intensivmedizin steht in jeder unserer Betriebsstätten jederzeit bereit, um Patienten der operativen Abteilungen in akut lebensbedrohlichen Situationen zu versorgen.
| Sekretariat | Maria Fischer Tel.: +49 (0) 261 496-6391 Fax: +49 (0) 261 496-6387 |
| Intensivstation Brüderhaus | Tel.: +49 (0) 261 496-6286 Besuchszeiten 10.30 – 11.30 Uhr, 15.00 – 16.00 Uhr, 17.30 – 18.30 Uhr |
| Intensivstation Marienhof | Tel.: +49 (0) 261 496-3167 Besuchszeiten 14.30 – 16.30 Uhr, 19.00 – 20.00 Uhr und nach Vereinbarung |
| Chefarzt |
Prof. Dr. med Malte Silomon, FA für Anästhesiologie, Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin |
| Oberärzte |
Dr. med. Armin Beck, FA für Anästhesiologie, Intensivmedizin FA für Anästhesiologie, Intensivmedizin FA für Anästhesiologie, Intensivmedizin FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Tauchmedizin, Gesundheitsökonom FA für Anästhesiologie, Intensivmedizin |

So erreichen Sie uns per E-Mail:
Nichtinvasive Beatmung bei akuter respiratorischer Insuffiziens (ARI) - aus Sicht der Pflege
Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratotischen Insuffizienz - aus Sicht der Anästhesie
Das hyperosmolare Koma am Beispiel der HyperglykämiePflegeaspekte bei Herzrhythmusstörungen
Nichtinvasive Beatmung - Empfehlungen zur pneumo-/kardiologischen DifferentialtherapieLebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen
Pflegeaspekte bei der Betreuung von neurologischen Intensivpatienten am Beispiel PRESDas posteriore reversible Enzephalopathiesyndrom: Eine seltene Erkrankung auf der Intensivstation oder?
Hier finden Sie die Vorträge des Intensivpflegetages 2007:
Bakterielle Meningitis und Herpesenzephalitis
Pflegeaspekte moderner Analgosedierung
Analgesie mittels regionalanaesthesiologischer Techniken
Intensivmedizinische Therapie der akut exacerbierten COPD
Moderne Konzepte der Analgosedierung auf der Intensivstation
Hier finden Sie mehr Informationen über das Schmerzkonzept im Katholischen Klinikum
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