Ab September übernimmt Max Düpper (65), ehemaliger Grund- und Hauptschulrektor die Aufgabe des Patientenfürsprechers am Brüderhaus.
Patientenfürsprecher arbeiten ehrenamtlich in Krankenhäusern. Sie sind unabhängig, nicht weisungsgebunden und unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses haben die Patienten die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Grundlage für die Arbeit und Aufgaben der Patientenfürsprecher bildet das Landeskrankenhausgesetz. “Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es heißt, durch Krankheit aus dem Alltagsleben herausgerissen zu werden. Im Krankenhaus ist es daher wichtig, die Nöte und Ängste, die mit dem Aufenthalt in einer Klinik verbunden sind, zu kennen, anzunehmen und in entsprechender Weise den Patienten zu begegnen. Mit darauf zu achten, dass dies geschieht, sehe ich als wesentliche Aufgabe des Patientenfürsprechers an.” beschreibt Düpper seine Motivation für dieses Amt.
Nach 40 Jahren Tätigkeit als Patientenfürsprecher, geht Rolf Brunn (82) in den wohlverdienten Ruhestand. Brunn war Patientenfürsprecher der ersten Stunde. Er ist schon viele Jahre dem Brüderhaus verbunden, er war an der Bezirksregierung im Bereich Gesundheitswesen tätig, unterrichtete an der Krankenpflegeschule das Fach Gesetzeskunde und war häufig im Prüfungsausschuss vertreten. „ Es war eine schöne Zeit“, fasst er zusammen und bedankte sich für das gute Klima im Brüderhaus. Markus Leineweber Hausoberer am Brüderhaus bedankte sich bei Herrn Brunn und seiner Ehefrau, für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Patienten.
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Patientenfürsprecher
li. Rolf Brunn, re. Max Düpper